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Breastfeeding – My story

english/ german version below

Breastfeeding support – together

Last week was the World Breastfeeding-Week, and so I was confronted with this sensitive issue everywhere and because sometimes I find it quite frightening how everybody is condemned by one side or the other, I would like to tell you today, don’t let yourself be talked in, listen to your feelings and to what makes you and your child happy.

If you are interested, I would like to show you my breastfeeding story, which I was allowed to write down for our dear colleague Laura (trendshock) some time ago.

Honestly, I have haven’t thought about this issue before. Unfortunately, our First daughter had pneumonia at birth and she had to go immediately to the ICU. So I had to breastfeed her at our first meeting. I was told that it would be enough if I would breastfeed her on every visit. Thank God we got to the baby station the same night. However, for anyone who does not know an infant station, there are children under one year, predominantly premature (sometimes without a mother) and the chronic understaffing helps to ensure that a freshly baked mother isn’t cared for this much. Long story short, I made it easy, just as I thought it would be right. She also got there in between a pacifier and sometimes some glucose, but I just always breastfed her.

After the 4th month, the first mother started feeding porridge, not because the child didn’t drink enough or other problems, no because that was so predetermined – by whom? Who’s doing something like that? Who determines for me when and how to feed my child? In the summer it was said that you have to give your baby water! She was six months old and no I don’t gave her water, I breastfed her.

It was never uncomfortable for me to breastfeed, I’ve done this all the time and everywhere, sometimes with a scarf over it, but mostly without. For me personally, breastfeeding is the most natural thing of the world and if someone has a problem with it, he can look everywhere else. In the end, I have spent a whole year full of breastfeeding. Of course I also offered her porridge sometimes, but she didn’t like it.

I was often asked how I did it. How do I know what’s best for my child? I just decided out of my feelings and looked at how my daughter went and that we are both happy and healthy. That was always the most important thing to me! I can only tell you, listen more to you and your child and not to what everyone else is saying!
No matter if you want to breastfeed or not. No matter if you want to give the bottle or have to. As long as you both, you and your child are happy and healthy, do this and don’t let anyone get away with it.

 

deutsch

Stillen unterstützen – gemeinsam

Da letzte Woche die Weltstillwoche war, wurde man wieder überall mit diesem heiklen Thema konfrontiert und weil ich es manchmal ganz schön erschreckend finde, wie man von der einen oder anderen Seite verurteilt wird, möchte ich heute nur eines.. Euch sagen, lasst euch nicht rein reden, hört auf euer Bauchgefühl und auf das was euch und euer Kind glücklich macht.

 

Und weil es eventuell den ein oder anderen interessiert, zeige ich euch hier nochmal meine Stillgeschichte, die ich für unsere liebe Kollegin Laura (trendshock) vor einiger Zeit schreiben durfte.

Ehrlich gesagt habe ich mir vorher kaum bis gar keine Gedanken zu diesem Thema  gemacht. Leider hatte unsere Große bei ihrer Geburt eine Lungenentzündung und musste sofort auf die Intensivstation. Ich habe sie also beim ersten Treffen sofort angelegt. Man sagte mir dann, dass es reichen würde, wenn ich sie bei jedem Besuch stillen würde. Gott sei dank sind wir noch in der selben Nacht auf die Säuglingsstation gekommen. Allerdings für jeden der eine Säuglingsstation nicht kennt, da kommen Kinder unter einem Jahr hin, überwiegend Frühchen (auch gerne mal ohne Mutter) und die chronische Unterbesetzung trägt dazu bei, dass sich um eine frisch gebackene Mutter kaum bis gar nicht gekümmert wird. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe es einfach gemacht, so wie ich dachte, dass es richtig wäre – Sofia angelegt und gestillt. Sie hat dort auch zwischendurch einen Schnuller bekommen und auch mal irgendeine Glucoselösung, aber ich habe sie einfach immer angelegt. Später hatte ich ein einziges Mal einen Milchstau, das war wirklich schmerzhaft, aber die 24 Stunden habe ich auch überlebt. Da ich generell viel aus dem Bauch heraus entscheide, habe ich das bei Sofia auch oft so gemacht.

Nach dem 4. Monat fing die erste Mutter an Brei zu füttern, nicht weil das Kind nicht genug trank oder sonstiges, nein weil das ja so vorgegeben war – von wem? Wer gibt sowas vor? Wer bestimmt für mich, wann und wie ich MEIN Kind ernähre? Im Sommer hieß es dann andauernd DU MUSST Sofia Wasser geben! Sie war da 6 Monate alt und NEIN ich habe ihr kein Wasser gegeben, ich habe sie gestillt.

Mir war es nie unangenehm sie zu stillen, ich habe das immer und überall gemacht, manchmal mit Tuch drüber, meistens aber ohne. Für mich persönlich, ist Stillen das Natürlichste der Welt und wenn jemand ein Problem damit hat, kann er ja weggucken. Im Endeffekt habe ich ein ganzes Jahr lang voll gestillt. Natürlich habe ich ihr ab und zu auch mal Brei angeboten, aber den mochte sie nicht.

Oft wurde ich gefragt, wie ich das mache. Woher ich wüsste was das Beste für mein Kind ist. Ich habe einfach aus dem Bauch heraus entschieden und geguckt wie es meiner Tochter ging und das wir beide glücklich und gesund sind. Das war mir immer das Wichtigste! Ich kann euch nur sagen, hört mal wieder mehr auf euch und euer Kind und nicht auf das was alle andere sagen!

Egal ob du stillen möchtest oder nicht. Egal ob du die Flasche geben möchtest oder musst. So lange ihr beide, du und dein Kind glücklich und gesund seid, mach das und lass dich von niemandem davon abbringen.

 eure Claudia

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